digitaler Euro
Moin !
Die KI ( Le Chat) sagt zum Mietwagen mit D€ :
Kurze Antwort: Ja, das ist vorstellbar – aber kurz- und mittelfristig eher nicht. Im Moment (Stand Oktober 2026) läuft beim digitalen Euro noch alles auf eine mögliche Ausgabe ab 2029, vorausgesetzt, die EU-Verordnung wird 2026 verabschiedet (EZB, EZB Pilotprojekt).
Warum die Kaution das eigentliche Problem ist
Beim Mietwagen wird die Kaution (meist 300–2.300 €) heute typischerweise per Vorausautorisierung auf einer Kreditkarte blockiert, nicht abgebucht; bei Schaden darf der Vermieter dann zugreifen (billiger-mietwagen.de, ADAC). Genau deshalb lehnen viele Vermieter Debit- oder Prepaidkarten ab: Dort muss die Kaution real abgebucht und mühsam zurücküberwiesen werden (billiger-mietwagen.de).
Was der digitale Euro technisch hergibt
Der digitale Euro soll laut EZB kein programmierbares Geld sein, aber bedingte Zahlungen ermöglichen. Auf der EZB-Innovationsplattform haben über 70 Teilnehmer genau solche Szenarien getestet, u. a. aus dem Mobilitätssektor (EZB FAQ, EZB Fortschritte).
Ob "Reservierungen/Blocks" (also Karten-holds à la Kaution) zum Funktionsumfang der ersten Version gehören, ist noch nicht final festgelegt – das Regelwerk liegt erst als vorläufiger Entwurf (Version 0.91, Juli 2026) vor (EZB).
Fazit
Theoretisch spricht nichts gegen die Idee: ein digitaler Euro mit bedingten Zahlungen könnte ein Betragslimit "einfrieren" und bei Schaden freigeben – das wäre sogar sauberer als die heutige Kreditkarten-Blockung. Ob Autovermieter das ab 2029 akzeptieren, hängt aber davon ab, ob (a) die Hold-Funktion tatsächlich kommt und (b) die Vermieter ihre Prozesse darauf umstellen. Realistisch wirst du in den ersten Jahren nach Einführung weiterhin eine echte Kreditkarte für die Kaution brauchen.
Joachim mag das.